Begrifflichkeiten/Kennzahlen

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Kennzahlen


Die im Leistungskatalog aufgeführten immobilienwirtschaftlichen Managementaufgaben sind i.d.R. unabhängig von ihrer Organisationsstruktur als Funktionen für ein effektives Immobilienmanagement immer notwendig. Da die Funktionen ineinander greifen und voneinander abhängig sind, ist es für eine koordinierte Planung, Steuerung und Kontrolle sowie die Sicherstellung der Zielerreichung erforderlich, diese Aufgaben jeder Managementebene bzw. Managementfunktion und ihre jeweiligen (Zwischen)Ergebnisse zu operationalisieren. Dies geschieht häufig durch die Aggregation bzw. Gliederung von Informationen, also mithilfe von Kennzahlen.


Kennzahlen sind zweckorientierte Informationsgrößen und geben in komprimierter und konzentrierter Form über wichtige, quantitativ erfassbare betriebswirtschaftliche Tatbestände und Entwicklungen eines Unternehmens oder einer Institution Auskunft und bilden somit das Kernstück jedes Berichts. […] Sie richten sich im Rahmen der Betriebsanalyse an Management und Controlling und unterstützen die interne Entscheidungsfindung.“ (Ebert et. al., Controlling in der Immobilienwirtschaft).


Kennzahlen unterstützen also Planung, Steuerung und Kontrolle immobilienwirtschaftlicher Leistungen, verbinden die einzelnen Managementebenen und –aufgaben und erleichtern somit die bei Aufgabenteilung erforderliche Kommunikation und Koordination innerhalb des Unternehmens bzw. zwischen verschiedenen Unternehmen. Zudem ist es empfehlenswert, Kennzahlen zur möglichst zweifelsfreien Beschreibung von Dienstleistungen zu verwenden.


Die hier verwendeten Kennzahlen basieren vor allem auf laufend erfassten Daten der Internen Kosten- und Leistungsrechnung sowie teilweise auf den Ergebnissen des Jahresabschlusses.


Um die Schnittstellenfunktion von Kennzahlen zu verdeutlichen, ist es häufig notwendig, sie gleichzeitig zwei interagierenden Managementebenen und –aufgaben zuzuordnen. Kennzahlen beziehen sich zudem auch dann auf mehrere Ebenen, wenn sie auf jeder Ebene grundsätzlich vergleichbar strukturiert sind, jedoch mit unterschiedlichen Eingangsparametern bzw. Bezugspunkten berechnet werden.[2]


[2] Bsp.: Cashflow-Rendite bezogen auf ein Einzelobjekt, ein Portfolio oder ein Unternehmen.


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