Begrifflichkeiten/Kennzahlenkatalog

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Kennzahlenkatalog


Der vorliegende Kennzahlenkatalog Immobilienmanagement stellt eine systematische Zusammenstellung relevanter Kennzahlen im Rahmen der immobilienbetrieblichen Leistungserbringung dar, wobei der Schwerpunkt auf der Nutzungs-/Betriebsphase sowie Transaktionen (An- und Verkauf, An- und Vermietung) liegt. Die vorgelagerten Phasen des Immobilienlebenszyklus (Konzeption, technische Projektentwicklung, Bau) und sich daraus ergebenden Kennzahlen sind (noch) nicht Bestandteil dieses Kataloges. Die Kennzahlen beziehen sich dabei immer auf Immobilien[3], es sei denn, ein anderweitiger Bezug wird explizit genannt.


Der Kennzahlenkatalog soll primär die immobilienbezogenen Managementaufgaben sowie deren Koordination innerhalb und zwischen Abteilungen, Unternehmen oder Kooperationspartnern/Netzwerken der unter 8. genannten Adressaten unterstützen. Darüber hinaus können die Kennzahlen zum internen und externen Benchmarking herangezogen werden. Die Außenkommunikation mit anderen Stakeholdern ist ebenso möglich.

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Abbildung 3: Kennzahlen als Koordinationsunterstützung



Der Kennzahlenkatalog konkretisiert und erweitert somit den Reporting-Katalog, ersetzt ihn aber nicht. Die Erweiterung wird u.a. durch die Aufteilung der Objektebene in eine strategische Managementebene (Funktionsbereich Real Estate Assetmanagement), eine operative Managementebene (Funktionsbereiche Propertymanagement, Real Estate Facilitymanagement) und deren Abgrenzung von der Ausführungs-/Kernprozessebene (Real Estate Services) deutlich, die im Reporting-Katalog noch undifferenziert dargestellt sind, zwischen denen aber zunehmend Schnittstellen entstehen, die gemanagt werden müssen. Der Kennzahlenkatalog ergänzt darüber hinaus den Reporting-Katalog, der Reporting-Anforderungen qualitativ festlegen sowie vereinbarte Reporting-Frequenzen dokumentieren soll, indem zur Vereinbarung und Messung verschiedener, notwendiger Managementaufgaben eindeutig definierte Kennzahlen vorgeschlagen und bezüglich der Reportinganforderungen des Reporting-Katalogs referenziert werden.


[3] Bsp.: Mit „Anlagevermögen“ ist das immobilienbezogene Anlagevermögen in Form von Grundstücken und Gebäuden gemeint


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