Begrifflichkeiten/Kennzahlentypen

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Kennzahlentypen


Nach dem Konzept der Balanced Scorecard werden für die Finanz-, Kunden-, Prozess- und Potenzial-Perspektive verschiedene Typen von Kennzahlen benötigt, die geplant, gesteuert und kontrolliert werden. In diesem Kennzahlenkatalog liegt der Schwerpunkt zunächst auf der Finanzperspektive der Leistungserbringung des Immobilienmanagements. Auf die Notwendigkeit weiterer Kennzahlentypen für die drei anderen Perspektiven und die entsprechende Erweiterungsoption des Kennzahlenkatalogs wird jedoch ausdrücklich hingewiesen.


Dies vorausgeschickt werden hier die Kennzahlen folgendermaßen typisiert:


  • Ergebniskennzahlen geben Rückschlüsse auf die Ertragsfähigkeit eines Unternehmens/eines Portfolios/eines Objektes und werden häufig durch das Verhältnis einer Gewinngröße sowie einer den Gewinn wesentlich beeinflussenden Größe ausgedrückt.


  • Liquiditätskennzahlen fassen unterschiedliche Liquiditätsströme zusammen und beschreiben die Fähigkeit, Zahlungsverpflichtungen termingerecht zu erfüllen.


  • Vermögens- und Kapitalstrukturkennzahlen dienen der Analyse der Zusammensetzung von Vermögen bzw. Kapital.


  • Finanzierungs-/Investitionskennzahlen beschreiben die Ausstattung des Unternehmens mit finanziellen Mitteln und dienen der Bewertung von Investitionsalternativen.


  • Risikokennzahlen messen die Schwankungsbreite oder Wahrscheinlichkeit, mit der sich Werte entwickeln können.


  • Bewertungskennzahlen unterstützen bei der monetären oder qualitativen Bewertung von Eigenschaften.


  • Markt-/Kundenkennzahlen dienen der Erfassung von Informationen zum Markt und zu externen Stakeholdern wie z.B. Investoren, Mietern, Nutzern der Immobilien o.ä.


  • Prozesskennzahlen beschreiben die Zustände, Effizienz oder Flexibilität der Geschäfts- oder Managementprozesse innerhalb eines Unternehmens.


  • Wirtschaftlichkeitskennzahlen messen den eingetretenen Werteverzehr im Rahmen der Leistungserstellung und dienen der Gliederung von Aufwands- bzw. Kostenpositionen.


  • Produktivitätskennzahlen setzen Produktionsfaktoren ins Verhältnis und geben Aufschluss über Ergebnisse des Leistungserstellungsprozesses.


  • Sonstige Kennzahlen ergänzen o.g. Funktionen und können diesen nicht zugeordnet werden.


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