Begrifflichkeiten/Managementebenen/Funktionsbereiche

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Managementebenen


Unabhängig vom Geschäftsfeld und der Unternehmensstruktur finden immobilienwirtschaftliche Managementaufgaben in fünf Funktionsbereiche auf vier Ebenen statt (vgl. Abbildung 1), die zur Zielerreichung zu koordinieren sind.

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Abbildung 1: Managementebenen und Funktionsbereiche des Immobilienmanagements.


Die Funktionsbereiche sind [1] das


  • Real Estate Investmentmanagement (REIM): das rahmengebende Management von Immobilienbeständen oder -geschäftsfeldern. Es erkundet die immobilienbezogenen Ziele und Möglichkeiten des Investors/Unternehmens, definiert auf dieser Basis die prinzipiellen Vorgaben für Investitions- und Desinvestitionsentscheidungen, trifft die hierfür relevanten Entscheidungen und kontrolliert die Zielerreichung ihrer Umsetzung.


  • Real Estate Portfoliomanagement (REPM): das aus den Vorgaben des Real Estate Investmentmanagements abgeleitete strategische Management von gebündelten Immobilienbeständen (Portfolien), bei denen die wechselseitige Beeinflussung der Assets und damit die Zusammensetzung der Immobilienbestände Auswirkungen auf die Gesamtzielerreichung hat. Ziel des REPM ist der Aufbau bzw. Erhalt von Erfolgspotenzialen durch eine systematische Portfoliostrukturierung. Hierfür entwickelt das Portfoliomanagement aus den Vorgaben des Investmentmanagements und unter Berücksichtigung der relevanten Rahmenbedingungen die Portfoliostrategie, organisiert und steuert die Umsetzung auf Portfolioebene und kontrolliert die Zielerreichung.


  • Real Estate Assetmanagement (REAM): das strategische Objektmanagement eines Immobilienbestandes im Interesse des Investors oder des Nutzers während der Bewirtschaftungsphase und an den Schnittstellen zur Konzeptions-/Beschaffungs- sowie Verwertungsphase. Ziel ist das Erreichen oder Übertreffen der vom REPM oder REIM vorgegebenen Ziele/Beiträge für ein oder mehrere Objekte, sowie die Identifikation von diesbezüglichen Wert- oder Nutzungssteigerungspotenzialen. Die Berücksichtigung der Interdependenzen zwischen den Objekten oder der Immobilien-Objekte zu anderen Zielsetzungen des Investors bzw. Nutzers ist nicht Bestandteil des Asset-, sondern des Portfoliomanagements.


  • Propertymanagement (PrM): das anlageorientierte, operative Management von Immobilienobjekten im Interesse des Investors während der Bewirtschaftungsphase und an den Schnittstellen zur Konzeptions-/Beschaffungs- sowie Verwertungsphase. Ziel ist die effiziente Umsetzung der vorgegebenen Objektstrategie mit Schwerpunkt auf die renditeoptimierende Bewirtschaftung der Immobilie im Investoreninteresse.


  • Real Estate Facilitymanagement (REFM): das lebenszyklusbezogene, nutzungsorientierte, operative Management immobilienbezogener Prozesse im Interesse des Nutzers bzw. zur zielgemäßen Sicherstellung der Nutzung. Ziel ist die effiziente Umsetzung der vorgegebenen Objektstrategie mit Schwerpunkt auf die den Qualitäts-, Termin- und Kostenanforderungen der Nutzer entsprechende Bereitstellung immobilienbezogener Leistungen.


Die Real Estate Services (RES) stellen die internen oder externen operativen immobilienbezogenen Ausführungsleistungen dar und sind nicht Bestandteil, sondern Gegenstand des Immobilienmanagements.


[1] Für Details und Beispiele siehe o.g. Definitions- und Leistungskatalog


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